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149. Kunst- und Antiquitätenauktion
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Brandt, Marianne (1893 Chemnitz - 1983 Kirchberg)

Lot 9034    Limit € 80

großformatiges Blumenstück, Aquarell und Gouache über Kohle und Blei auf Papier, AMARYLLIS (1945), weiß-gelbe Amaryllis in Pflanztopf mit Untersatz, rechts unten in Farbstift signiert M. Brandt und datiert 1945, im hellen Passepartout hinter Glas gerahmt, weiß-grau lackierte Profilleiste mit zarter Goldauflage (min. best.), Altersspuren, stärker stockfleckig, das Blatt wurde für die Katalogisierung nicht ausgerahmt, Blattausschnitt ca. 54 x 48 cm, mit Rahmen ca. 75 x 71 cm, Provenienz: Privatsammlung Chemnitz, vormals direkt erworben bei der Künstlerin, 1912-16 Studium der Malerei und Plastik an der KHS Weimar, Studienreisen nach Norwegen und Frankreich, ab 1917 freischaffende Malerin in Weimar vorwiegend mit Akt-, Porträt- und Landschaftsmalerei, 1919 Heirat mit dem aus Norwegen stammenden Maler Erik Brandt, ab 1924 Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau, Ausbildung in der Metallwerkstatt bei Moholy-Nagy und Christian Dell, ab 1927 Mitarbeiterin in der Metallwerkstatt, 1928/29 stellvertretende Leiterin ebd., 1929 Weggang vom Bauhaus, Mitarbeiterin im Architekturbüro Walter Gropius in Berlin, 1930-32 Leiterin der Entwurfsabteilung der Metallwarenfabrik Ruppelwerk Gotha, 1933 Rückkehr nach Chemnitz, freischaffend künstlerisch tätig, 1949-51 Dozentin an der Dresdener HS für Werkkunst unter dem Direktorat Mart Stams, 1951-54 Entwerferin für industrielle Gestaltung an der HS Berlin-Weißensee, ab 1954 Rückkehr nach Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, Beschäftigung mit Malerei und Plastik, weiterhin wohnhaft in der elterlichen Wohnung auf dem Kassberg (dort heute Sitz der Marianne Brandt-Gesellschaft), ab 1977 im Altersheim in Kirchberg

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