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149. Kunst- und Antiquitätenauktion
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Brandt, Marianne (1893 Chemnitz - 1983 Kirchberg)

Lot 9026    Limit € 80

Grafitzeichnung auf bräunlichem Papier, WEIBLICHER AKT, von der Künstlerin verworfene Zeichnung einer auf einem Stuhl zusammengekauert sitzenden Frau, unsigniert, im cremefarbenen Passepartout hinter Glas gerahmt, schlichte gerundete Eschenholzleiste, min. fleckig, das Blatt wurde für die Katalogisierung nicht ausgerahmt, Blattausschnitt ca. 32 x 22 cm, mit Rahmen ca. 48 x 38 cm, Provenienz: Privatsammlung Chemnitz, vormals direkt erworben bei der Künstlerin, 1912-16 Studium der Malerei und Plastik an der KHS Weimar, Studienreisen nach Norwegen und Frankreich, ab 1917 freischaffende Malerin in Weimar vorwiegend mit Akt-, Porträt- und Landschaftsmalerei, 1919 Heirat mit dem aus Norwegen stammenden Maler Erik Brandt, ab 1924 Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau, Ausbildung in der Metallwerkstatt bei Moholy-Nagy und Christian Dell, ab 1927 Mitarbeiterin in der Metallwerkstatt, 1928/29 stellvertretende Leiterin ebd., 1929 Weggang vom Bauhaus, Mitarbeiterin im Architekturbüro Walter Gropius in Berlin, 1930-32 Leiterin der Entwurfsabteilung der Metallwarenfabrik Ruppelwerk Gotha, 1933 Rückkehr nach Chemnitz, freischaffend künstlerisch tätig, 1949-51 Dozentin an der Dresdener HS für Werkkunst unter dem Direktorat Mart Stams, 1951-54 Entwerferin für industrielle Gestaltung an der HS Berlin-Weißensee, ab 1954 Rückkehr nach Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, Beschäftigung mit Malerei und Plastik, weiterhin wohnhaft in der elterlichen Wohnung auf dem Kassberg (dort heute Sitz der Marianne Brandt-Gesellschaft), ab 1977 im Altersheim in Kirchberg

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